Häufig gestellte Fragen

Das Verwaltungsamt Niederberg hat die Antworten

Wer darf auf den Evangelischen Friedhöfen beigesetzt werden?

Auf den Friedhöfen werden die verstorbenen Mitglieder der jeweiligen Kirchengemeinde beigesetzt. Außerdem können verstorbene Mitglieder anderer Kirchengemeinden, verstorbene Angehörige von Religionsgemeinschaften, die zur Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen gehören, sowie verstorbene Verwandte der Mitglieder der Kirchengemeinde, zwecks Zusammenlegung in einer Familiengrabstätte, auf dem evangelischen Friedhof beigesetzt werden. Andere Verstorbene können mit Zustimmung der Friedhofsträgerin beigesetzt werden.

Was muss ich tun, um ein Grabmal auf dem Grab zu errichten?

Sie müssen einen Antrag an die jeweilige Friedhofsträgerin stellen, in dem Maße, Material und Bearbeitung des Grabmals angegeben sind. In der Regel stellt der von Ihnen beauftragte Steinmetz diesen Antrag. Nach Genehmigung durch die Friedhofsverwaltung, und der Zahlung der entsprechenden Gebühr, kann das Grabmal errichtet werden. Den entsprechenden Antrag finden Sie unter den Downloads im Service-Bereich.

Kann ich das Nutzungsrecht an einer Grabstätte vorzeitig abtreten?

Da die Gräber vor Ablauf der Ruhefrist nicht geöffnet werden dürfen, muss die Grabstätte bis zu diesem Zeitpunkt gepflegt werden. Sollte Ihnen die Pflege aus wichtigen Gründen nicht mehr möglich sein, wenden Sie sich bitte an uns, bzw. an die Friedhofsverwaltung vor Ort, um eine Regelung zu finden.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich das Grab nicht selbst pflegen möchte?

Der Ev. Friedhof Velbert betreibt eine eigene Gärtnerei, und Sie können Sich gerne an uns, oder die Mitarbeiter auf dem Friedhof wenden. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche zur Pflege der Grabstätte ein. Auf den anderen Friedhöfen wenden Sie sich bitte an die jeweilige Friedhofsgärtnerei, die Sie selbstverständlich genauso kompetent beraten kann. Die entsprechenden Ansprechpartner finden Sie hier unter dem jeweiligen Friedhof aufgeführt.

Was ist ein Grabdauerpflegevertrag?

Sie schließen mit der Friedhofsträgerin einen Vertrag zur Pflege der Grabstätte ab. Hierbei wird die gesamte Summe der Pflegekosten für die Laufzeit der Grabstätte vorab eingezahlt. Die Friedhofsträgerin legt dieses Geld für Sie an, und verwaltet es treuhänderisch. Gleichzeitig erledigt sie aus dem eingezahlten Kapital die von Ihnen gewählte Form der Grabpflege, oder beauftragt entsprechende Gärtnereien mit den Arbeiten. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an uns, oder die jeweilige Friedhofsverwaltung vor Ort. Wir unterbreiten Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot.

Wie kann man die eigene Bestattung zu Lebzeiten regeln?

Die Art und den Ort der Bestattung legen Sie am besten in einem Testament fest. Wenn Sie die finanziellen Dinge geregelt wissen möchten, können Sie mit der Friedhofsträgerin einen entsprechenden Bestattungsvertrag abschließen. Hierbei werden die voraussichtlichen Friedhofsgebühren vorab gezahlt. Die Friedhofsträgerin legt das eingezahlte Geld für sie an, um daraus im Todesfall die Friedhofsgebühren zu decken. Gleichzeitig kann auch ein Grabdauerpflegevertrag nach dem Tode vereinbart werden.

Um die Art und den Rahmen von Beisetzung und Trauerfeier zu regeln,  wenden Sie sich bitte an ein Bestattungsunternehmen Ihrer Wahl. Dort können Sie alles Weitere veranlassen und gegebenenfalls auch dafür die entsprechende finanzielle Vorsorge treffen.